Los últimos días no estaba en Potosí. Yo fue a Cocha para visitar mi familia, ir a la escuela y bailar toda la noche.
Yo disfrutaba mucho y muchísimas gracias a todos para sentirme tan feliz cada vez yo voy a cocha. Después yo encontré Isaac en la Paz para ir a un concierto de su primo. Estaba en la casa de su tío y toditos estaban muy amables. 
Una ironía era que fuimos a visitar una amiga de Isaac en su apartamento y saben que. Ella viva mejor que yo en Austria. Me sentí un poquito raro por esto. Estoy aquí en Potosí para apoyar la gente, y todos piensen que las gringuitas tienen harta plata y después encuentro una chica que vive mejor que yo en el mismo país donde muchos no saben que comer p q no tienen plata.
Al próximo día fuimos a Chulumani en las Yungas para disfrutar la vida allá. Yo creo que las fotos dicen todo. Las Yungas son hermosas y yo disfruté mucho. Lamentablemente tenía volver a Potosí. Mis últimas semanas aquí han empezado y todavía tengo que hacer muchas cosas. No sé como yo voy a despedirme de aquí. Va a doler mucho. Pero hasta diciembre voy a aprovechar el tiempo aquí. Por eso que todo se vayan bien. Yo voy a ir a almorzar ahorita.

Also meine Lieben, das wird wohl einer meiner letzten Berichte hier sein, denn mir bleibt nicht mehr viel Zeit hier. Meine letzten Wochen hier sind angebrochen und ich sehe dem ganzen mit einem Lachenden und einem Weinenden Auge entgegen. Auf der einen Seite freue ich mich schon auf ganz viele Dinge in Österreich und kann es kaum erwarten viele Wiederzusehen, Yogaklassen zu besuchen, skifahren zu gehen, Punsch zu trinken, leckere Sachen zu essen, Annehmlichkeiten des Lebens zu genießen und vieles mehr. Auf der anderen Seite werden mir auch viele Dinge fehlen. Und auch einige Menschen werden mir sehr fehlen und das Wissen, dass es sehr schwer sein wird sie wieder zu sehen, erfüllt mich nicht gerade mit Freude. Aber so ist der Lauf der Zeit,... ich hoffe nur dass es in Österreich mind. genauso schön sein wird, wie hier. ;-) 
Die letzten Wochen hier sind gefüllt mir Dingen die ich noch gerne erledigen möchte, muß und sollte ;-) Es gäbe außerdem noch soviel zu sehen aber wie immer wird die Zeit einfach nicht ausreichen und ich muß schauen, das Beste daraus zu machen.
Darum war ich die letzten 5 Tage auf „Urlaub“. Ich war in Cocha meine Familie besuchen, mein Spanisch ein wenig auffrischen, mich mit Freunden treffen und dann war ich noch die ganze Nacht lang tanzen und hab mit dem besten Salsatänzer Boliviens getanzt. Ihr könnt euch vorstellen, wie es mir dabei ging. Pfu ich bin auf einer Wolke geschwebt, das war sooo super.
Am nächsten Tag bin ich dann noch schwer übernachtig auf, nach La Paz um mich mit Issac zu treffen. Wir gingen auf ein Konzert seines Cousins (heiße 18 Jahre und schon voll dabei) udn haben bei seinem Onkel übernachtet. Das war total super, weil ich wieder ein wenig Familie gespürt habe und ich mich wirklich sehr wohl gefühlt habe dort. Was für mich eine ein wenig seltsame Erfahrung war, war dass wir eine Freundin von Isaac zu Hause besucht haben. Isabel ist auch Psychologin und das wa smich so geflasht hat, war, dass die Gute in einer Riesenwohnung wohnt, eine Apartmentgebäude wie man es sonst nur aus Amerika kennt usw. Das war recht flashig für mich. Ich kam mir schon wi eine richtige Provinzlerin vor. Es ist so krass manchmal hier die Gegensätze so vor Augen gehalten zu bekommen. Und dann heißt es aber immer die Gringuitas (also wir Ausländerinnen) haben ja das Geld. Also ich trau mich wetten, dass die gute Isabel mindestens genausoviel Geld hat wie ich bzw. ihr Vater. Ja das hat mich ein wenig irritiert muß ich zugeben. Schön wäre es, wenn diese Menschen auch eine soziale Verantwortung in ihrem Land übernehmen würden und den anderen Menschen unter die Arme greifen würden. Wo wir wieder bei einem der größten Probleme Boliviens wären. Unterschiedliche Rassen, Klassen und Ansichten machen es in diesem Land zu einem Problem, das alle miteinander leben, stattdessen sind sie lieber alle gegeneinander und erschweren sich das Leben. 
Noch so ein irritierendes Erlebnis hatte ich vor ein paar Wochen hier in Potosi als ich mit Freunden unterwegs war und Freunde von Freunden dazugestossen sind. Ein typ hat mich nicht gegrüßt obwohl ich ihn mehrmals grüßte. Als ich dann seinen Freund fragte, warum er mich denn nicht grüße, meinte dieser weil ich eine „andere Rasse“ sei. Ich hab geglaubt ich hör nicht recht und kam den halben Abend nicht umhin mich über so eine Engstirnigkeit, welche leider auch auf Seiten der Indigenas exisitiert, zu ärgern.
Nun aber zurück zu meinem Kurzurlaub. damit uns nicht fad wurde, sind wir (Isaac und ich) am Tag darauf weiter nach Chulumani in die Yungas gefahren. Ein Onkel von Isaac hat dort eine Finca und dort haben wir es uns (leider nur) 2 Tage gutgehen lassen. Leider war das Schwimmbecken gerade ausgelassen, trotz allem habe ich aber die Natur und die Stille sehr genossen. Hab Vögel gesehen, die man nur im Universum sieht, handgroße Schmetterlinge, die sich leider nicht fotografieren lassen, Orchideen und viel Grün. Ein Augenschmaus für meine, a
n braune Landschaft gewöhnten, Augen. Einen Abend hatten wir keinen Strom, da der Wind anscheindend irgendwo eine Leitung blockiert hatte und wir verbrachten einen „urigen“ Abend bei Kerzenlicht. Kartenspielen fällt da recht schwer, vorallem für jemanden wie mich, der sowieso schon halb blind ist ;-)
Der Weg zu den Dörfern der Yungas gilt als gefährlichster Weg auf der ganzen Welt. Ich kann euch aber hiermit versichern, dass er halb so schlimm ist (wie bei uns in den Bergen halt) und dass ich ihn heil überstanden habe. 
Jetzt bin ich wieder zurück in Potosi und muß auch schon wieder in die Arbeit düsen, auch wenn ich euch noch Stunden von meinem Urlaub erzählen könnte. (Hundebabys, lange Gespräche zu denne ich sonst nie Zeit habe, Yoga und zu sich kommen und vieles mehr.)
Ich hoffe es geht allen gut. Ich umarme euch alle ganz fest.
Dina

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